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Hantavirus in Deutschland

Das Hantavirus wird durch infizierte Nagetiere (i.d.R. Mäuse oder Ratten) auf den Menschen übertragen. Das Hantavirus kommt z.B. in den Landkreisen Heidenheim, Osnabrück Unterfranken, Niederbayern, Mittelfranken und Schwaben verstärkt vor. Auch in anderen Bundesländern/Landkreisen tritt das Hantavirus immer Öfters auf.

 

Jedes Hantavirus hat seinen speziellen Wirt, der als Reservoir dient. In Deutschland tragen vor allem Rötel- und Brandmäuse das Hantavirus in sich. Die infizierten Nager erkranken selbst aber nicht. Anstecken können Sie sich, wenn Sie mit virushaltigem Speichel, Urin oder Kot der Nagetiere Kontakt haben. Sie müssen also nicht direkt mit den Mäusen oder Ratten in Berührung kommen. Die Erreger können sogar mehrere Tage in der Umwelt überleben – auch in getrocknetem Zustand, dabei bleibt das Hantavirus ansteckend.

 

Es gibt mehrere Wege der Übertragung beim Hantavirus:

 

  • Einatmen virushaltiger Teilchen, etwa wenn Staub aufgewirbelt wird und Sie virushaltige Aerosole einatmen. Das Hantavirus tritt dann über die Lunge in den menschlichen Körper ein.
  • Biss eines infizierten Nagetiers und Kontakt mit infektiösem Speichel
  • Kleinere Hautverletzungen, etwa wenn Sie sich bei der Gartenarbeit verletzt haben und mit virushaltiger Erde oder Staub in Kontakt kommen.
  • Der Konsum verunreinigter Lebensmittel, an denen Hantaviren haften – die Erreger gelangen dann über den Verdauungstrakt in den Körper.

 

Bei jenem Hantavirus, das in Europa zirkuliert, ist eine Übertragung von Mensch zu Mensch vermutlich nicht möglich. Nur bei dem hochansteckenden, in Südamerika vorkommenden Andesvirus (ANDV) gibt es Hinweise auf eine Übertragung zwischen Menschen.

Über Haustiere wie Hund oder Katze sowie über Mücken oder Zecken können Hantaviren wahrscheinlich ebenfalls nicht übertragen werden.

Die Inkubationszeit beim Hantavirus beträgt meist zwei bis vier Wochen, also der Zeitraum zwischen der Ansteckung und dem Ausbruch der ersten Symptome. Manchmal schwankt die Inkubationszeit auch zwischen fünf und 60 Tagen.

 

Symptome und der Verlauf

In vielen Fällen verursacht das Hantavirus keine Symptome und ein Mensch bemerkt die Infektion überhaupt nicht. Manchmal sind die Beschwerden auch nur mild ausgeprägt und unspezifisch. Betroffene gehen nicht in die Arztpraxis und erhalten somit auch keine Diagnose. Ärzte vermuten daher, dass die Dunkelziffer hoch ist. Hantavirus-Erkrankungen, die Symptome auslösen, fassen Ärzte unter dem Begriff "Hämorrhagisches Fieber mit renalem Syndrom" (HFRS) zusammen. Die Symptome und der Verlauf der Hantavirus-Infektion hängen davon ab, welcher Virustyp am Werk ist. Das Hantavirus ist also unterschiedlich gefährlich. Manche Hantaviren rufen sehr schwere Krankheitsbilder hervor. Eine Infektion mit den in Deutschland zirkulierenden Virentypen sorgt in der Regel für einen leichten Verlauf des HRFS. Meist lassen sich zwei Phasen unterscheiden.

 

Folgende Anzeichen deuten auf eine Infektion mit dem Hantavirus hin:

 

  • Fieber über 38°C – es setzt schlagartig ein und dauert etwa drei bis vier Tage
  • Schüttelfrost
  • kolikartige Bauchschmerzen – meist auf einer Seite
  • Übelkeit und Erbrechen, Durchfall
  • Kopfschmerzen und steifer Nacken
  • Muskel-, Glieder- und Rückenschmerzen
  • Schwindelgefühle
  • Sehstörungen, erhöhte Lichtempfindlichkeit
  • Geröteter Rachen, Husten
  • Einblutungen in die Bindehaut
  • selten: kleine Blutungen in Haut und Schleimhäuten (Petechien), Nasenbluten, Hautrötung (kein Ausschlag) der oberen Körperhälfte

 

Später können weitere Symptome hinzukommen wie:

 

  • Herz-Kreislauf-Störungen und akuter Blutdruckabfall – bis hin zum Schock
  • Lunge: Husten, Kurzatmigkeit
  • Nierenentzündung und vorübergehend eingeschränkte Nierenfunktion – nur selten kommt es zum akuten Nierenversagen

 

Die in Mitteleuropa vorkommenden Hantavirus-Typen führen nur selten zu Erkrankungsbildern bei denen das Herz oder die Lunge beteiligt ist. Auch deutlich sichtbare äußere Blutungen sind selten. Der Verlauf der Infektion ist hierzulande meist mild. In der Regel heilt die Hantavirus-Infektion ohne Komplikationen und Folgen wieder aus. Nur sehr selten kommen Todesfälle vor. Die Sterblichkeit liegt unter 0,1 Prozent.

Beim Verdacht auf eine Hantavirus-Infektion wenden Sie sich an Ihre Arztpraxis oder das Gesundheitsamt. Die Infektion mit dem Hantavirus oder der Verdacht darauf ist meldepflichtig nach dem Infektionsschutzgesetz. Wer die Hantavirus-Infektion überstanden hat, besitzt wahrscheinlich eine lebenslange Immunität gegenüber dem Virustyp, mit dem er sich angesteckt hat.

 

Wie man sich schützen kann:

SAFEGENT hilft die Hantaviren unschädlich zu machen. Innerhalb von maximal 30 Sekunden werden die Viren vollumfänglich eliminiert.

Zum einen können Sie SAFEGENT auf der Haut einsetzen so dass bei Kontakt die Viren abgetötet werden zum anderen wird SAFEGENT in wahrscheindlich kontaminierte Bereiche gesprüht (oftmals auf mit unseren ULV Fogger-Geräten). Wenn Sie z.B. im Garten eine Gartenlaube haben, in der sich die entsprechenden Mäuse oder Ratten wohl fühlen, ist es Ratsam die Laube mit SAFEGENT alle 30 Tage zu behandeln. Dadurch werden Sie nicht nur den Hantavirus los, sondern sorgen damit auch für einen besseren Geruch, da alle Bakterien, die einen unangenehmen Geruch verursachen, ebenso abgetötet werden. Gleichzeitig ist SAFEGENT vollkommen unschädlich für Pflanzen, Insekten (Bienen, Wespen, usw.). Auch die Mäuse oder Ratten werden mit SAFEGENT nicht bekämpft oder beinträchtigt.